Aaron

Peter von Gellern

Peter von Gellern stellt das Bindeglied zwischen dem, auf einem Gutshof bei Celle lebenden Teil der Familie und der, später in und um Minden an der Weser lebenden, Familie Gellern dar. Um 1732 auf dem Gutshof in Lachendorf im Amt Beedenbostel bei Celle geboren, diente er bis zu seiner Dimission im Jahr 1763 als Soldat, unter anderem auch unter Georg  III von England. Es ist davon auszugehen, daß er am 1. August 1759 an der Schlacht bei Minden beteiligt war. Die Schlacht bei Minden war eine der wichtigsten Schlachten des siebenjährigen Krieges, durch deren Ausgang nicht nur Schlesien an die Preußen fiel, sondern auch die Machtverhältnisse zwischen England und Frankreich in Nordamerika grundlegend geklärt wurden.

Lehnsherren des Gutes der Familie von Gellern in Lachendorf bei Celle waren übrigens seit dem frühen sechzehnten Jahrhundert die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Dieses, auch Kurhannover genannte Herzogtum kämpfte in einer Koalition mit Großbritannien, Preußen und Hessen-Kassel in der Schlacht bei Minden gegen ein französisch-sächsisches Heer.

Peter von Gellern erhielt im Jahr 1763 seine Entlassungspapiere von Georg III, heiratete eine Catharina Maria Waltemathe, wurde Lehrer in dem kleinem Ort Todtenhausen, unweit des Schlachtfelds der Schlacht bei Minden (in der Karte oben rechts) und verstarb nach 1801. Sein Sohn Carl Heinrich Gellern kam  im Jahr 1767, acht Jahre nach der Schlacht bei Minden, ebenfalls in Todtenhausen  zur Welt.

Peter von Gellern ist der letzte, schriftlich verbürgte Gellern, der den Titel „von“ im Namen trug.

 

Das Foto zeigt Aaron Gellern (zweiter von links) während eines Reaanctments anlässlich der 250-Jahr-Feier der Schlacht bei Minden in historischer Uniform.

Rainer Gellern

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